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Seitenübersicht: Wirtschaftspressekonferenz zum Geschäftsjahr 2017
21.02.2018

Erfolgreich in und für Österreich

BMW Group stärkt heimische Wirtschaft 2017 erneut mit Rekordergebnissen bei Motorenproduktion und Umsatz

Der erfolgreichste Hersteller im heimischen Premiumsegment befindet sich in der größten Modelloffensive der Unternehmensgeschichte und wird an seinen Standorten in Österreich auch weiterhin die Zukunft der Mobilität aktiv mitgestalten.

Mit 7,2 Milliarden Euro Umsatz leisteten die österreichischen Gesellschaften der BMW Group 2017 wieder einen signifikanten Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes und zum Wohlstand in Österreich. Sie bieten heute über 5.200 Mitarbeitern an den Standorten Salzburg, Steyr und Wien einen hoch attraktiven Arbeitsplatz.

Seit 1977 hat das Unternehmen bereits über 6,8 Milliarden Euro investiert, das sind über 450.000 Euro pro Tag – und das seit 40 Jahren. Fast 400 Millionen Euro waren es alleine im letzten Jahr im Motorenwerk in Steyr. Auch in Zukunft wird wieder kräftig investiert: In Salzburg ist eine Erweiterung des Standortes um über 20 Millionen Euro geplant. Und auch das Motorenwerk macht sich fit für die Zukunft des Antriebs und investiert in mehr Kapazität, neue Produktionslinien, in die Entwicklung neuer Motorengenerationen und in Elektromobilität.

BMW erfolgreichster Hersteller im Premiumsegment
Die BMW Group hat 2017 mit weltweit über 2,4 Millionen verkauften Fahrzeugen das beste Absatzergebnis aller Zeiten erzielt. Auch in Österreich blieb das Unternehmen mit insgesamt 21.660 Zulassungen, davon 18.890 BMW und 2.770 MINI, der führende Anbieter von Premium-Automobilien. Führend ist die BMW Group auch im Bereich alternativer Antriebe: Fast jedes vierte elektrifizierte Automobil in Österreich war 2017 ein BMW oder MINI. Der BMW i3 erreichte im Segment der Elektrofahrzeuge sogar einen Marktanteil von 31 Prozent. Auch BMW Motorrad blieb im Jahr 2017 mit 1.926 Neuzulassungen souverän auf Platz 1 der Zulassungsstatistik und ist damit seit acht Jahren ununterbrochen Marktführer in Österreich. Der Umsatz der BMW Austria GmbH näherte sich ganz knapp der Milliardenmarke – mit 979 Millionen konnte im abgelaufenen Jahr ein neuer Rekordwert erzielt werden.

Auch die Vertriebsregion Zentral- und Südosteuropa – ebenfalls mit Sitz in Salzburg und verantwortlich für zwölf europäische Länder – konnte 2017 mit einem Umsatz von über 3,7 Milliarden Euro und über 74.000 abgesetzten Automobilen neue Bestwerte erzielen.

Bei BMW Financial Services lag die Bilanzsumme 2017 auf einem Rekordniveau von über 1,3 Milliarden Euro, der Vertragsbestand stieg um acht Prozent auf über 46.000 an. Auch die Alphabet Austria Fuhrparkmanagement GmbH konnte im vergangenen Jahr ihren Bestand um 13,9 Prozent auf 7.589 Verträge steigern. Das sorgte für einen neuen Bestwert bei der Bilanzsumme von 215 Millionen Euro.

Christian Morawa, CEO BMW Austria: „Der Rückblick auf die bemerkenswerten Ergebnisse im Jahr 2017 unterstreicht für mich ganz klar die Attraktivität unserer Produktpalette bei BMW, MINI und BMW Motorrad und die starke Performance unserer Mitarbeiter und unserer Händlerpartner. Letztendlich entscheiden am Ende immer unsere Kunden über unseren Erfolg. Daher müssen diese auch konsequent im Fokus unserer Arbeit bleiben. Ich blicke sehr optimistisch in die Zukunft, die BMW Group befindet sich heute in der größten Produktoffensive der Unternehmensgeschichte mit vielen neuen Modellen. Vor allem stehen 2018 viele neue Mitglieder der in Österreich enorm beliebten BMW X-Familie am Start.“

BMW Group Werk Steyr mit Motorenproduktion auf Rekordniveau
Neue Rekordergebnisse lieferte auch das größte Motorenwerk der BMW Group in Steyr: 1,32 Millionen produzierte Motoren – davon 58,5 Prozent Diesel und 41,5 Prozent Benziner – sind das bisher beste Produktionsergebnis in der fast 40-jährigen Unternehmensgeschichte und eine Steigerung von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das bedeutet: Mittlerweile ist mehr als jedes zweite weltweit ausgelieferte Fahrzeug der BMW Group mit einem „Herz“ aus Steyr unterwegs. „Würde man die 2017 produzierten Motoren aneinander reihen, ergäbe das eine Strecke von über 1.300 km. Oder von Eisenstadt bis Bregenz – und wieder retour“, so Christoph Schröder, Geschäftsführer BMW Motoren GmbH.

Daneben gibt es den höchsten Mitarbeiterstand in der Unternehmensgeschichte zu feiern – gegenüber dem Vorjahr hat man diesen um über 1,4 Prozent gesteigert, 170 weitere Neueinstellungen sollen bis Ende März 2018 abgeschlossen sein. Rund 4.500 Mitarbeiter, davon 108 Lehrlinge, haben im Werk Steyr einen zukunftssicheren und hoch attraktiven Arbeitsplatz.

Investitionen in Verbrennungsmotoren und Elektromobilität
„Durch Dieselmotoren-Entwicklungszentrum, Komponentenfertigung und Motorenmontage haben wir in Steyr die geballte Antriebskompetenz der BMW Group vereint. Damit werden wir am Standort die Zukunft des Antriebs gestalten“, so Schröder weiter. Auch weiterhin wird in den Ausbau der Kapazitäten und in neue Generationen von Verbrennungsmotoren investiert.

Seit November letzten Jahres produzieren wir am Standort eine neue Generation Dieselmotoren, die eine weitere Reduktion des Verbrauchs und damit auch des CO2-Ausstoßes von vier bis fünf Prozent bringen. Gleichzeitig bemerken wir eine erhöhte Nachfrage nach Benzinmotoren – die wir dank unserer Flexibilität bestens bedienen konnten.

Christoph Schröder

Geschäftsführer BMW Motoren GmbH


Bestens für die Herausforderungen von Morgen aufgestellt
In den nächsten zehn Jahren wird sich die Automobilindustrie stärker verändern als in den letzten fünfzig. Die BMW Group ist auf diese Veränderungen und Herausforderungen gut vorbereitet. Schon heute ist das Unternehmen beispielsweise klar der führende Hersteller von Elektromobilität. Bis 2025 wird die BMW Group 25 voll- oder teilelektrifizierte Automobile anbieten. Die Technologie für diese Fahrzeuge wird im eigenen Haus entwickelt. Dafür investiert das Unternehmen 200 Millionen Euro in den Neubau des Kompetenzzentrums für Batteriezellen in München. Und auch das BMW Group Motorenwerk Steyr partizipiert am Thema e-Mobilität. Schon heute produziert man dort mehr als zwei Drittel aller Motoren für Hybridantriebe und entsprechende Komponenten für die BMW Group. Daneben wird in Kürze die Serienfertigung von Zentralgehäusen für Elektroantriebe beginnen. Auch im Entwicklungszentrum gibt es bereits Ansätze, künftig Umfänge für e-Antriebe, wie die Entwicklung von Kühlkreisläufen oder Konstruktionen für Komponenten, zu übernehmen.