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Historie

DINGOLFING – EIN AUTOMOBILSTANDORT MIT TRADITION.

Das BMW Group Werk Dingolfing ist heute eine von weltweit 30 Produktionsstätten der BMW Group. Ihren Anfang nahm die Geschichte des Werks im Jahr 1967. Damals war es für BMW in Sachen Automobilproduktion der erste große Schritt über die Münchner Stadtgrenzen hinaus – und der Beginn eines bis heute andauernden Ausbaus der Fertigungskapazitäten. 

 

2010er

NEUE MODELLE, NEUE TECHNOLOGIEN.

Nach der Wirtschaftskrise Ende der 00er Jahre beginnt schon 2010 die Erholung. Die neue, sehr erfolgreiche Generation der BMW 5er Reihe läuft an, ein Jahr später folgt die neue 6er Reihe. Die Fertigungszahlen steigen und erreichen in den nächsten Jahren neue Höchststände. So werden im Jahr 2014 fast 370.000 Autos in Dingolfing gebaut – auch, weil das Werk seine Modellpalette weiter verbreitert. So läuft nach über zehn Jahren Pause 2013 mit dem BMW 3er Gran Turismo wieder eine 3er Variante am Standort an, 2014 startet das BMW 4er Gran Coupé in Dingolfing. Am Standort werden damit 5 Baureihen und 15 verschiedene Modelle gebaut.

Ende 2012 startet auch ein großer mehrjähriger Werksausbau, die sogenannte „Westerweiterung“, mit der sich das Werk fit für kommende Modellgenerationen und neue Technologien macht. Ein neuer Karosseriebau entsteht sowie eine neue CFK-Fertigung. Beide nehmen mit dem Anlauf der neuen BMW 7er Reihe im Jahr 2015 ihren Betrieb auf. Rund um die Montage sorgen ein neues Versorgungszentrum, ein neues automatisches Kleinteilelager und dadurch optimierte Verkehrs- und Warenströme dafür, dass die immer weiter steigende Komplexität im Werk effizient beherrscht werden kann.

Mit dem neuen BMW 7er und seinem Materialmix aus Alu, Stahl und CFK setzen die BMW Group und das Werk Dingolfing Maßstäbe beim intelligenten Leichtbau. Daneben profiliert sich der Standort aber auch als Kompetenzzentrum für die Produktion von E-Antriebskomponenten. Aufgrund des Alu-Know-hows im Werk 2.1 und der dortigen Erfahrung im Prototypenbau mit alternativen Antrieben liefert der Standort seit 2013 Hochvoltspeicher, E-Getriebe und Alu-Chassis für die BMW i Elektromodelle nach Leipzig. Im Werk 2.2 entsteht ab 2014 zudem eine neue Fertigung für E-Motoren und Hochvoltspeicher für künftige Plug-in-Hybride der BMW Group.

2010

Die 6. Generation des BMW 5er läuft an.

2011

Die 3. Generation der BMW 6er Reihe läuft an. Das Fahrzeugwerk feiert ein Produktionsjubiläum: 8 Millionen BMW Automobile aus Dingolfinger Produktion. Für die neue alternsgerechte Achsgetriebemontage erhält das Werk 2.1 den Zukunftspreis beim Wettbewerb "Fabrik des Jahres".

2012

Der BMW ActiveHybrid7 und das viertürige BMW 6er Gran Coupé laufen an. Die Hochvoltspeicher-Produktion für die BMW i Modelle wird symbolisch in Betrieb genommen. Die "Westerweiterung" des Fahrzeugwerks 02.40 beginnt.

2013

Nach zehn Jahren läuft mit dem BMW 3er Gran Turismo wieder ein Modell der 3er Reihe in Dingolfing an. Im Werk 2.1 startet die Produktion von Komponenten für den BMW i3. Der Standort feiert "40 Jahre BMW Automobile aus Dingolfing".

2014

Der neunmillionste BMW "made in Dingolfing" wird an einen Kunden übergeben. Das neue BMW 4er Gran Coupé läuft an.

2015

Die 6. Generation der BMW 7er Baureihe läuft an. J.D. Power kürt das BMW Group Werk Dingolfing zum besten Automobilwerk Europas.

  • 2010
  • 2011
  • 2012
  • 2013
  • 2014
  • 2015

2000er

AUFBRUCH IN EINE NEUE ÄRA.

Das neue Jahrtausend beginnt mit einem Jubiläum. Im Februar 2000 rollt das fünfmillionste BMW Automobil „made in Dingolfing“ von den Bändern. Auch ansonsten herrscht Anfang der 00er Jahre Aufbruchstimmung im Werk – es wird umfassend investiert, um sich für die große Markt- und Produktoffensive der BMW Group zu rüsten. Ein neues Aus- und Weiterbildungszentrum entsteht, ein Dienstleistungsgebäude im Werk 2.1 – und natürlich die Fertigungstrukturen für die nächsten Modellgenerationen. 2001 läuft der neue BMW 7er mit dem innovativen iDrive-Bedienkonzept an, ebenso der neue Rolls-Royce Phantom, für den Dingolfing aufgrund seines Alu-Know-hows die Karosserien liefert. 2003 startet die neue BMW 5er Reihe sowie das neu aufgelegte 6er Coupé, dem ein Jahr später eine Cabrio-Variante folgt. 2003 kommt auch Bayerns Ministerpräsident Stoiber, um 30 Jahre BMW Automobile aus Dingolfing mit der BMW Belegschaft zu feiern, zwei Jahre später eröffnet er das neue große Dynamikzentrum, das das Werk 2.2 als Herz der BMW Ersatzteillogistik ablöst. 

2007 werden 40 Jahre BMW in Niederbayern und 7 Millionen BMW Automobile made in Dingolfing gefeiert. 2008 startet die nächste BMW 7er Generation, ein Jahr später folgt eine neue BMW 5er Variante, der BMW 5er Gran Turismo. Auch in den 00er Jahren wird das Werk Dingolfing regelmäßig von J.D.Power für seine Auslieferqualität ausgezeichnet.


Gegen Ende der Dekade schlägt die Weltfinanzkrise auch auf die Automobilmärkte und das Werk Dingolfing durch. 2009 gehen die Produktionszahlen deutlich auf unter 200.000 Fahrzeuge im Jahr zurück, es wird vorübergehend Kurzarbeit angemeldet.

2000

Jubiläum: Im Februar läuft das fünfmillionste BMW Automobil aus Dingolfing vom Band. Im September geht das neue zentrale Aus- und Weiterbildungszentrum für den Standort in Betrieb. Das BMW Werk Dingolfing schneidet in der Wertung von J.D. Power wiederum hervorragend ab und belegt den dritten Platz.

2001

Die vierte Generation der 7er Modellreihe geht in Serie. Wie im Vorjahr gewinnt das Werk den Bronze Plant Award von J.D. Power.

2002

Das neue Dienstleistungsgebäude im Werk 2.1 wird eingeweiht. Die 5er Modellreihe feiert ihr 30jähriges Jubiläum.

2003

Einer muss in Führung gehen: Der neue BMW 5er läuft an – kurz darauf folgt das Comeback des BMW 6er Coupes. Der Standort feiert 30 Jahre BMW Automobilproduktion sowie das sechsmillionste BMW Automobil made in Dingolfing.

2004

Anlauf des neuen BMW 5er Touring. Mit über 300.000 Automobilen erreicht das Werk Dingolfing die bisher höchste Jahresstückzahl seiner Geschichte.

2005

Im Mai sind im Werk Dingolfing – seit Produktionsbeginn im September 1973 – insgesamt 6,5 Mio. BMW Automobile gefertigt. Die zentrale Teileauslieferung (ZTA) am BMW Standort Dingolfing wird erweitert und ausgedehnt: Das neue "Dynamikzentrum" wird im Juni in Betrieb genommen.

2006

Im März geht das neue Technologiezentrum für Achsgetriebe im BMW Werk 2.1 in Betrieb. Das BMW Werk Dingolfing wird im Oktober mit dem J.D. Power Award in Silber ausgezeichnet.

2007

Jubiläum im Januar: Man kann 40 Jahre BMW in Niederbayern feiern. Im März sind im BMW Werk Dingolfing sieben Millionen Fahrzeuge produziert.

2008

Im Januar sind im Werk Dingolfing - seit Produktionsbeginn im September 1973 - insgesamt fünf Millionen Fahrzeuge der BMW 5er Reihe gefertigt. Die 5. Generation des BMW 7er läuft an.

2009

Die neue Presshärte-Anlage geht in Betrieb. Der BMW 5er Gran Turismo läuft in Dingolfing an. Das Werk erhält den J. D. Power Plant Award in Silber.

  • 2000
  • 2001
  • 2002
  • 2003
  • 2004
  • 2005
  • 2006
  • 2007
  • 2008
  • 2009

1990er

SCHRITTE ZUR WELTSPITZE.

In den 1990er Jahren steigen die Fertigungszahlen weiter: 1991 erreicht die Dingolfinger BMW Produktion die Marke der drei Millionen Fahrzeuge, fünf Jahre später sind es bereits vier Millionen.

Wichtige Modellwechsel stehen zur Mitte der Dekade an: 1994 läuft die dritte Generation der BMW 7er Reihe an, ein Jahr später folgt die vierte Generation des BMW 5ers – des Dingolfinger Volumenmodells. Ende des Jahrzehnts läuft die BMW 8er Reihe nach 10 Jahren und über 30.000 produzierten Fahrzeugen aus. Dafür startet die Produktion des Luxus-Roadsters Z8, der zwar in München montiert wird, für den Dingolfing aufgrund der hohen Aluminium-Kompetenz aber die Rohkarosserien liefert.

Mehrmals wird der Standort Dingolfing in den 90er Jahren für seine hohen Qualitätsstandards ausgezeichnet. 1992 wird das Komponentenwerk 2.1 zur „Fabrik des Jahres“ gekürt, ein Jahr später erhält das Fahrzeugwerk den Bayerischen Qualitätspreis. In den Jahren 1995, 1998 und 1999 wird es vom renommierten Marktforschungsunternehmen J.D. Power aus den Vereinigten Staaten ausgezeichnet. Aus Kundenzufriedenheit mit Neufahrzeugen zieht J.D. Power Rückschlüsse auf die Qualität der Produktionsstätten von Automobilen. 1988 wird dem Werk Dingolfing der Platinum Plant Award und damit der Titel „Bestes Automobilwerk der Welt“ verliehen und so seine ausgezeichnete Produktqualität gewürdigt.

Fertigungstechnische Meilensteine bilden die Einführung der gleichermaßen innovativen wie umweltfreundlichen Pulverklarlack-Technologie in der Lackiererei 1997 und die Inbetriebnahme der weltweit größten Saugerbalken-Transferpresse im Presswerk im Jahr 1999.

1990

Das 200.000. Fahrzeug der 7er Modellreihe wird gefertigt.

1991

Die Dingolfinger BMW Produktion steigt auf insgesamt 3 Millionen Fahrzeuge.

1992

Jubiläumsfeierlichkeiten: Region und Unternehmen feiern 25 Jahre BMW Dingolfing. Das am Standort befindliche Werk 2.1, in dem die Sparte Motor und Fahrwerk Vorder- und Hiterachsen für alle BMW Automobile weltweit fertigt, wird unter 400 Bewerbern zur "Fabrik des Jahres" gewählt.

1993

Die Zahl der produzierten Fahrzeuge der aktuellen 5er Modellreihe steigt auf 1 Million.

1994

Modellwechsel beim BMW 7er: die mittlerweile dritte Generation läuft an. Daneben wird in die Werksinfrastruktur investiert. Betriebsküche und Betriebskrankenkasse nehmen in neuen Räumlichkeiten ihre Arbeit auf.

1995

Die vierte 5er Generation läuft an. Erstmals erhält Dingolfing eine Auszeichnung (den Silver Award) des amerikanischen Marktforschungsinstituts J.D. Power.

1996

In Dingolfing geht eine neue Lackiererei in Betrieb. In ihr gelangt ein Jahr später erstmals weltweit die ressourcen- und umweltschonende Pulverklarlacktechnologie zum Serieneinsatz. Die 4-Millionen-Grenze der in Dingolfing produzierten BMW Automobile ist erreicht.

1998

Höchste Auszeichnung: Das Werk Dingolfing bekommt den Platinum Plant Award von J.D. Power verliehen – als bestes Automobilwerk der Welt.

1999

Erneut attestiert J.D. Power dem Werk mit dem Golden Plant Award als bestes Automobilwerk Europas eine herausragende Auslieferungsqualität.

  • 1990
  • 1991
  • 1992
  • 1993
  • 1994
  • 1995
  • 1996
  • 1998
  • 1999

1980er

AUF DEM WEG ZUM FLEXIBELSTEN WERK.

 

In den 1980er Jahren macht das BMW Werk Dingolfing einen gewaltigen Entwicklungsschritt. Gleich zu Beginn des Jahrzehnts wird die beliebte BMW 3er Reihe in das Produktionsprogramm aufgenommen - damit weist das Werk bereits früh eine Modellvielfalt auf, die in der Automobilbranche ihresgleichen sucht. 

Um die wachsende Nachfrage nach BMW Automobilen aus Dingolfing bedienen zu können wird 1981 eine zweite Montagehalle, die Halle 52, in Betrieb genommen. Schon ein Jahr später, 1982, wird die symbolträchtige Grenze von einer Million gefertigter Fahrzeuge aus Dingolfing überschritten, bereits fünf Jahre später werden die zwei Millionen erreicht. 

Neben der breiten Produktpalette bringen die 1980er Jahre im Werk Dingolfing auch Innovationen in Produkten und Fertigungsprozessen. So läuft 1983 mit einem BMW 524td das erste BMW Fahrzeug mit Dieselmotor in Dingolfing vom Band. Im BMW 7er der zweiten Generation und in der neu aufgelegten BMW 8er Reihe, die 1989 die Tradition der großen BMW Coupés fortsetzt, werden erstmals 12-Zylinder-Motoren verbaut. Innovationen im Fertigungsprozess wie Vormontagen oder die Einführung der Schwenkmontage sorgen für effiziente Abläufe und ergonomische Verbesserungen für die Mitarbeiter. Die Zahl der Beschäftigten am Standort Dingolfing steigt bis Ende der 1980er Jahre auf über 20.000.

 

 

1980

Auch Modelle der kleinen 3er Reihe werden in das Dingolfinger Produktionsprogramm aufgenommen. Das neue Verwaltungsgebäude wird eingeweiht.

1981

Die zweite Generation der 5er Modellreihe läuft an (das Vorgängermodell wurde 566.070 Mal in Dingolfing gefertigt).

1982

Die Dingolfinger Produktion überschreitet die symbolische 1-Millionen-Grenze.

1983

Premiere. Das erste BMW Dieselfahrzeug (524 td) läuft in Dingolfing vom Band.

1985

Die Dingolfinger Produktionszahl steigt auf 1.5 Millionen Einheiten.

1986

Die Markteinführung der neuen 7er Modellreihe, dem Flaggschiff des Konzerns, steht an.

1987

Im neuen 7er BMW werden erstmals 12-Zylinder-Motoren verbaut. Insgesamt erhöht sich die Zahl der in Dingolfing produzierten Fahrzeuge auf 2 Millionen – nur 5 Jahre nach der ersten Million.

1988

Die bereits dritte 5er Generation löst das Vorgängermodell ab. Die Zahl der Mitarbeiter steigt auf rund 20.000.

1989

Nach der 3er, 5er, 6er, und 7er Modellreihe läuft in Dingolfing mit dem 850i-Coupe auch die 8er Modellreihe an. Damit weist das Werk eine Modellvielfalt und Flexibilität auf, die in der Automobilindustrie ohne Beispiel ist. Erst zehn Jahre später, Mitte 1999, wird die 8er Produktion eingestellt.

  • 1980
  • 1981
  • 1982
  • 1983
  • 1985
  • 1986
  • 1987
  • 1988
  • 1989

1970er

NEUES WERK AUF GRÜNER WIESE.

Als der damalige bayerische Ministerpräsident Alfons Goppel im November des Jahres 1970 den Grundstein für das neue BMW Fahrzeugwerk 2.4 in Dingolfing legt, herrscht Begeisterung: Nach dem Auslaufen des Goggomobils sollen in Dingolfing endlich wieder Autos gebaut werden. Knapp drei Jahre später, am 27. September 1973, läuft das erste Dingolfinger BMW Fahrzeug über das Montageband der neu errichteten Halle. Es ist ein roter BMW 520 der ersten BMW 5er Generation. 

Während die BMW 6er und 7er Modellreihen ab 1977 das Dingolfinger Fertigungsprogramm erweitern, wächst auch der Standort: In der ehemaligen Eicher-Werksanlage entsteht 1972 ein neues Presswerk, 1978 erfolgen der Spatenstich für den Verwaltungsneubau und die Inbetriebnahme des neuen Hochregallagers im Werk 2.2 (Zentrale Teileauslieferung). 

Hatte man im Jahr 1975 die Marke von 100.000 gefertigten BMW Automobilen erreicht, kann der Standort Dingolfing bereits am Ende des Jahrzehnts auf eine halbe Million produzierter Fahrzeuge zurückblicken.

 

1970

BMW beschließt, in Dingolfing auf der "grünen Wiese" ein komplett neues Automobilwerk zu bauen. Der Spatenstich für das sogenannte Werk 2.4 erfolgt durch den damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Alfons Goppel.

1972

BMW übernimmt die Eicher-Werksanlagen in Dingolfing. Im neuen Presswerk laufen die ersten Pressenstraßen an.

1973

Im neuen Werk läuft das erste in Dingolfing gefertigte BMW Automobil vom Montageband. Es ist ein Fahrzeug der frisch aufgelegten 5er Modellreihe.

1974

Die Produktion wächst rasch auf 100 Automobile pro Tag, die Mitarbeiterzahl schnellt auf 6.300 hoch. Der Einzugsbereich des Dingolfinger Werks weitet sich sukzessive auf ganz Ostbayern aus. Mit der Aktion "Jupp, komm nach Bayern" will man zusätzliche Arbeitskräfte aus dem Ruhrgebiet rekrutieren, um dem Fachkräftebedarf nachzukommen.

1975

Die Zahl der in Dingolfing gefertigten BMW Automobile erreicht 100.000.

1976

Die Tagesproduktion steigt auf 360 Einheiten. In Montage und Karosseriebau werden bereits erste Kapazitätserweiterungen nötig.

1977

Die erste Ausweitung des Dingolfinger Fertigungsprogramms steht an: Nach der 5er Modellreihe laufen im mittlerweile größten BMW Produktionswerk nun auch die 6er und 7er Reihen erfolgreich an.

1978

Mit dem Spatenstich für den Verwaltungsneubau und der Inbetriebnahme des Hochregallagers im Werk 2.2 (Zentrale Teileauslieferung) wächst der Standort weiter.

1979

Das Unternehmen kann die erste halbe Million BMW Automobile made in Dingolfing feiern.

  • 1970
  • 1972
  • 1973
  • 1974
  • 1975
  • 1976
  • 1977
  • 1978
  • 1979

1960er

AUFBRUCHSTIMMUNG IN DINGOLFING.

Mit Übernahme der in Dingolfing ansässigen mittelständischen Autofirma Hans Glas GmbH im Jahr 1967, die mit dem „Goggomobil“ vor allem in der Nachkriegszeit große Erfolge feierte, macht die BMW AG im 51. Jahr ihres Bestehens den Schritt ins ländliche Niederbayern, um mit einer zusätzlichen Produktionsstätte der gestiegenen Nachfrage Rechnung zu tragen.

Die anfängliche Skepsis der ehemaligen Glas-Angestellten gegenüber dem Vorhaben, weicht in kurzer Zeit reger Aufbruchsstimmung: Die BMW AG verlagert zunächst die Fertigung von Aggregaten sowie Achs-, Austausch- und Ersatzteilen nach Dingolfing. In den nächsten Jahren folgt unter anderem auch die Produktion von Achsträgern und –lenkern, Hebeln und Wellen sowie Auspuff- und Bremsanlagen. Das Goggomobil wird noch bis 1969 gebaut, ein Großteil der Verträge der ehemaligen Beschäftigten der Hans Glas GmbH wird von der BMW AG übernommen.

1967

Die BMW AG München übernimmt den in Dingolfing ansässigen mittelständischen Autobauer Hans Glas GmbH ("Goggomobil").

1968

Ein Jahr später bereits beginnt das Unternehmen mit der Verlagerung von Teilen der BMW Produktion (u.a. Fahrwerksteile) in die niederbayerische Kleinstadt. Die Fertigung von Glas-Automobilen am Standort wird nach und nach eingestellt.

1969

Das letzte Glas-Fahrzeug läuft vom Band. Die Fa. Eicher übernimmt von Glas die Landmaschinenfertigung.

1969

Am 23.07.1969 wird das Richtfest für das BMW Werk 2.2 am Standort Dingolfing gefeiert. Dort war lange Jahre die Zentrale Teileauslieferung von BMW angesiedelt, heute ist es nicht mehr nur Teilelager, es entstehen dort u.a. auch Komponten für Plug-in-Hybrid Modelle der BMW Group.

  • 1967
  • 1968
  • 1969
  • 1969