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13.10.2017

BMW Group Werk München stärkt soziales Engagement.

Drei Säulen: Begeisterung für Technik bei Kindern fördern, Jugendliche auf eine Ausbildung vorbereiten und Unterstützung bei Integration

 

München. Das BMW Group Werk München übernimmt verstärkt gesellschaftliche Verantwortung und intensiviert sein soziales Engagement. Dazu startete das Stammwerk das Projekt „Tech4Kids – Technik begeistert Schüler“ zusammen mit der Hanselmann Grundschule in Milbertshofen. Ziel ist, das Interesse für Technik und nachhaltige Mobilität bei Grundschülern zu wecken. Bis Ende des Schuljahres entwerfen, planen und bauen Drittklässler zusammen mit Produktionsspezialisten und Auszubildenden der BMW Group Modellautos aus Holz mit Elektroantrieb.

Das von der BMW Group gemeinsam mit Pädagogen des Vereins „Wissensfabrik - Unternehmen für Deutschland e.V.“ entwickelte Projekt konzentriert sich auf die in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) vermittelten Kompetenzen und Lerninhalte. Schon früh soll bei den jungen Menschen ein Bewusstsein für ressourcenschonende, nachhaltige Mobilität geschaffen werden - und zwar erlebbar und kindgerecht.

Die Schüler der 3. Klassen der Hanselmann Grundschule konstruieren und fertigen gemeinsam mit ihren Lehrern und BMW Mitarbeitern ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug – zum Teil in der Schule, zum Teil im Werk des Automobilherstellers. Sowohl die Lehrkräfte als auch die involvierten BMW Mitarbeiter machten sich im Vorfeld in einer zweitägigen Schulung mit den Materialien vertraut und stimmten die Lerninhalte mit dem Lehrplan ab. Offizieller Startschuss für das Projekt war die Übergabe der Bausätze an die Hanselmann Grundschule durch Milan Nedeljkovic, Leiter des BMW Group Werks München.

In den kommenden Wochen lernen die Kinder die Materialien und Werkzeuge kennen und dürfen sich erste Gedanken zum Design ihres Fahrzeugs machen. Eine kindgerechte Führung durch das BMW Group Werk und die Zusammenarbeit mit Auszubildenden des Unternehmens bereichern das Projekt und bieten den Grundschülern interessante Einblicke in den Automobilbau. Jeder Klasse steht während des gesamten Schuljahres ein BMW Werksmitarbeiter zur Seite, der die Klasse im Unterricht besucht und mit wertvollen Tipps beim Bau des E-Fahrzeugs unterstützt. In kleinen Gruppen wird demnächst gehämmert und gesägt, geschraubt und geleimt. Im BMW Werk findet als Höhepunkt die „Hochzeit“ statt. Zusammen mit den BMW Azubis bauen die Schüler den Elektromotor ein und sorgen schließlich für den nachhaltigen Antrieb.

Edeltraud Fischer, Rektorin der Hanselmann Grundschule, ist gespannt auf die Zusammenarbeit mit dem Werk und die Kreativität ihrer Schüler. „Die Kinder werden sicherlich viel Freude an diesem Projekt haben und können am Ende des Schuljahres stolz auf ihre selbst gebauten Fahrzeuge sein.“ Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung werden die Nachwuchs-Ingenieure ihre Elektromobile Eltern und Mitschülern präsentieren und vorführen. „Das BMW Group Werk München freut sich auf die Zeit mit den jungen Menschen, ihre Kreativität und Neugier“, sagt Werkleiter Milan Nedeljkovic.

Die zweite Säule des gesellschaftlichen Engagements basiert auf der Zusammenarbeit mit dem Verein Stadtteilarbeit Milbertshofen. Im Rahmen dieser Kooperation werden Jugendliche auf die Ausbildung vorbereitet. Das BMW Group Werk München bietet dabei rund 40 Mittelschülern aus den achten Klassen einen exklusiven Blick in die Ausbildungsabteilungen an. In fiktiven Bewerbungsgesprächen geben Experten des Personal Recruitings den Jugendlichen Feedback und wertvolle Tipps an die Hand.

Bei der dritten Säule „Integration“ unterstützt das Werk junge Erwachsene nach deren Schullaufbahn, um ihnen den Start ins Berufsleben zu erleichtern. Im Rahmen spezieller Qualifikationsprogramme durchlaufen sie ein Langzeitpraktikum von acht Monaten. In diesem Zeitraum werden ihnen Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt, die ihnen beim Einstieg in eine reguläre Ausbildung helfen sollen. 2015 richtete die BMW Group das Projekt speziell auf die Bedürfnisse von geflüchteten Menschen aus, da diese zusätzliche, anders gelagerte Unterstützung benötigen.