Seitenübersicht: Meilenstein der Elektromobilität
26.04.2019

BMW Group Werke Dingolfing und Landshut feiern Meilenstein der Elektromobilität.

Der Elektromotor für den BMW i3 wird im BMW Group Werk Landshut produziert.

150.000 BMW i3 produziert – mit Elektroantrieb und innovativem Leichtbau aus Niederbayern – Standorte bestens gerüstet für die Ära der Elektrifizierung und Digitalisierung.

Landshut / Dingolfing. Die BMW Group feiert einen wichtigen Meilenstein
auf dem Weg in das Zeitalter der Elektromobilität. Im Werk Leipzig ist jetzt
der 150.000. BMW i3 vom Band gelaufen – mit jeder Menge Elektroantriebsund
Leichtbautechnologie aus Niederbayern. Seit 2014 ist der BMW i3 das
weltweit meistverkaufte Elektrofahrzeug im Premium-Kompaktsegment,
seine Weltmarktanteile übertreffen die von vielen Volumen-Herstellern. Der
BMW i3 legte vor sechs Jahren den Grundstein für Elektromobilität und
emissionsfreie Mobilität bei der BMW Group und verzeichnet bis dato mit
jedem Jahr weiter steigende Verkaufszahlen. So konnten auch im ersten
Quartal 2019 die Verkäufe um 16% auf einen weiteren neuen Bestwert
gesteigert werden.
An dieser Erfolgsgeschichte maßgeblich beteiligt sind die niederbayerischen
BMW Group Werke in Dingolfing und Landshut. Als Kompetenzzentren für
E-Mobilität und innovativen Leichtbau liefern sie zentrale Komponenten für
das kompakte Premium-Elektrofahrzeug nach Leipzig. Während der
Hochvoltspeicher, das E-Getriebe sowie das Aluminium-Chassis aus
Dingolfing kommen, steuert Landshut den Elektromotor, das Cockpit sowie
Strukturbauteile aus Leichtmetall bei.
Dementsprechend gab es an den beiden niederbayerischen Standorten
ebenfalls Produktionsjubiläen zu feiern. Die Mitarbeiter der Elektromotoren-
Fertigung in Landshut freuen sich über den 150.000. Elektromotor, der in
einem roten BMW i3s für dynamischen Vortrieb sorgen wird. Im Dingolfinger
Komponentenwerk 02.10 lief der 150.000. Hochvoltspeicher für das
Fahrzeug vom Band. hatte der Konzern rund 35 Millionen Euro investiert.

Darüber hinaus stammen auch für den Hybrid-Sportwagen BMW i8 sowie
weitere Plug-in-Hybride wesentliche Elektroantriebs- und Leichtbau-
Umfänge aus niederbayerischer Produktion. Im Dingolfinger Fahrzeugwerk
laufen überdies seit Jahren bereits elektrifizierte Varianten von BMW 5er und
BMW 7er Reihe vom Band. Der Antriebsstrang des vollelektrischen MINI, der
im Sommer 2019 seine Premiere feiern wird, kommt ebenfalls aus den
Werken Dingolfing und Landshut.
„Die niederbayerischen BMW Group Werke sind stolz darauf, einen wichtigen
Beitrag zur technologischen Transformation unserer Branche zu leisten,“ so
die beiden Standortleiter Ilka Horstmeier und Dr. Peter Fallböhmer. „Wir
wollen als Pioniere weiter vorangehen und Innovationstreiber bleiben. Mit
dem BMW iNEXT, der ab 2021 in Dingolfing vom Band laufen wird und auch
zahlreiche Komponenten aus Dingolfinger und Landshuter Produktion
enthält, beweisen wir erneut, dass der Automobilstandort Niederbayern die
Wiege von Schlüsseltechnologien ist.“
Beide Werkleiter betonten, wie wichtig es sei, auch weiterhin mit Mut und
Pioniergeist den langfristigen Kompetenzumbau zu gestalten. Bis heute hat
die BMW Group weit über 200 Millionen Euro in die Elektromobilität an ihren
niederbayerischen Standorten investiert. Langfristig wird die Zahl der
Arbeitsplätze in diesem zukunftsträchtigen Bereich allein am Standort
Dingolfing von aktuell 600 auf bis zu 2.000 Mitarbeiter steigen.

Speicher aus dem BMW Group Werk Dingolfing.