Seitenübersicht: Innovathon Hochschule Landshut
15.03.2018

Einfach mal machen.

BMW Group Werk und Hochschule Landshut veranstalten ersten Innovathon – Studierende tüfteln eine Woche lang an Leichtbau- und Integrationskonzepten der Zukunft – Kreatives und agiles Arbeiten in cross-funktionalen Teams

Landshut. Einfach mal machen und gemeinsam etwas bewegen – unter diesem Motto fand von 5. bis 9. März der erste Innovathon des BMW Group Werks Landshut und der Hochschule Landshut statt. Eine Woche lang haben Studierende, unterstützt von BMW Group Experten und Hochschuldozenten, ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und intensiv an kundenwerten Ideen aus den Bereichen Leichtbau und Funktionsintegration getüftelt. Am Montag präsentierten sie im BMW Group Leichtbauzentrum ihre Ergebnisse.

„Um unsere Technologieführerschaft weiter auszubauen, wollen wir gezielt neue Wege beschreiten und uns noch stärker öffnen“, betont BMW Group Standortleiter Dr. Peter Fallböhmer. „Die Studierenden der Hochschule Landshut sind bekannt für ihre Kreativität und Agilität. Durch das interaktive Format des Innovathons erhalten wir frische Impulse und machen gleichzeitig die angehenden Ingenieure mit unseren Strukturen und Prozessen vertraut.“ 

Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel ergänzt: „Die BMW Group ist für uns ein wichtiger Partner. Mit dem Innovathon erweitern wir unsere intensive Kooperation um ein neues, praxisnahes Angebot. Unsere Studierenden können dabei ihr theoretisches Know-how aktiv einbringen und erhalten im Gegenzug einen Einblick in ein Weltunternehmen.“

Der Innovathon ist ein fünftägiger Intensiv-Workshop, in dessen Rahmen die Studierenden nicht nur Ideen generieren, sondern diese auch in anschauliche Demonstratoren umsetzen können. In kleinen Teams wird gemeinsam gedacht, gestaltet, programmiert und gebaut. Ziel ist es, möglichst schnell ein konkretes Feedback von Nutzern und Entscheidern zu erhalten. Der zeitlich begrenzte Rahmen sowie das Coaching durch die BMW Group Experten und Hochschuldozenten helfen dabei, sich klar auf ein selbst gewähltes Thema zu fokussieren und die Realisierung voranzutreiben.

Nach Abschluss der Projektwoche werden funktionsfähige Demonstratoren und erste Prototypen einem Publikum aus BMW Group Top-Management und Hochschulleitung vorgestellt. Bei der Premiere reichte die Palette der Themen von innovativen Belüftungssystemen über Stauraumkonzepte bis hin zu dynamischen Oberflächen.

Und die Resonanz auf den ersten Innovathon? „Durchweg positiv“, so das Fazit von Teilnehmern und Organisatoren. „Es war beeindruckend zu sehen, mit wie viel Engagement und Leidenschaft die Teilnehmer bei der Sache waren“, sagt Projektleiter Hanno Pfitzer. „Die Qualität der Ergebnisse hat unsere Erwartungen sogar übertroffen. Jetzt geht es darum, die Ideen aufzugreifen und weiterzuentwickeln.“ Und vielleicht findet sich die eine oder andere Idee ja demnächst in einem Produkt der BMW Group wieder.

„Der Innovathon war eine tolle Möglichkeit zu sehen, wofür man eigentlich studiert. In der Gruppe spannende Themen zu bearbeiten, hat viel Spaß gemacht und die Kreativität auf ein neues Level gebracht“, so das Resümee von Julian Knischek, Maschinenbaustudent und Premierenteilnehmer. Wie seine Mitstreiter Julia Kapfenberger und Kavimaran Krishnan wünscht auch er sich, dass der Innovathon eine Fortsetzung findet. Bei Projektleiter Pfitzer stoßen sie damit auf offene Ohren. „Das Format geht schon bald in die nächste Runde. Wir dürfen gespannt sein, welche Ideen dann entstehen.“