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12.01.2018

Bereit für die Mobilität von morgen.

Arbeitskreis Wirtschaft der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag informiert sich im BMW Group Werk Landshut – Leichtbau, Elektromobilität und Digitalisierung im Fokus

Landshut. Hoher Besuch zum Jahresauftakt im BMW Group Werk Landshut: der Arbeitskreis Wirtschaft der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag unter dem Vorsitz von Erwin Huber sowie niederbayerische CSU-Abgeordnete aus Bundes- und Landtag mit Staatssekretär Bernd Sibler an der Spitze blickten am Donnerstag hinter die Kulissen des Innovationsstandorts. Im Mittelpunkt des anschließenden Gedankenaustauschs standen Trends wie Elektromobilität und Digitalisierung, aber auch Themen wie Bildung oder Infrastruktur.

Standortleiter Dr. Peter Fallböhmer und Betriebsratsvorsitzender Willibald Löw hießen die Delegation willkommen und erläuterten die besondere Rolle des Standorts für das Produktionsnetzwerk der BMW Group. Als zentraler interner Lieferant versorgt Landshut alle Fahrzeug- und Motorenwerke des Unternehmens weltweit mit innovativen Komponenten. Auf diese Weise steckt in jedem BMW, MINI und Rolls-Royce ein Stück Landshuter Innovationskraft.

Als Kompetenzzentrum für Leichtbau spielt der Standort darüber hinaus eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und Fertigung neuer Fahrzeugkonzepte. Mit dem neuen Leichtbauzentrum, dem neuen Versorgungszentrum sowie weiteren Investitionen soll die Technologieführerschaft auf diesem Gebiet weiter ausgebaut werden. So wurde im abgelaufenen Jahr, in dem das Werk sein 50jähriges Jubiläum feierte, erneut ein dreistelliger Millionenbetrag investiert.

Die Gäste begrüßten, dass die BMW Group auf dem Weg zur Mobilität von morgen weiter auf ihre niederbayerischen Standorte setzt. So wird ab 2019 unter anderem der Elektromotor des vollelektrischen MINI in Landshut gefertigt. Aber auch der BMW i NEXT, der ab 2021 als technologische Speerspitze in Dingolfing vom Band läuft, wird mit Leichtbau aus Landshut aufwarten. Beide Entscheidungen werteten die Abgeordneten als starkes Bekenntnis zum Standort. Sie belegten, dass Niederbayern bei Zukunftstechnologien wie der Elektromobilität schon heute technologisch an der Spitze stehe.

Einigkeit bestand auch darin, dass die Digitalisierung große Chancen bereithalte. Das gelte für die BMW Group als international tätigen Anbieter von Premium-Mobilität ebenso wie für klein- und mittelständische Betriebe in der Region. Die neuesten Anwendungsbeispiele aus dem Themenkreis Industrie 4.0 standen daher ebenso auf der Agenda des gemeinsamen Rundgangs wie künftige Leicht- und Mischbaukonzepte. Schließlich, so die BMW Group Vertreter, werde es künftig vor allem darauf ankommen, verschiedene Werkstoffe intelligent miteinander zu kombinieren und die umfangreiche Sensorik in die Bauteile zu integrieren, die beispielsweise für das Autonome Fahren erforderlich ist.

Aufgrund der hohen Marktnachfrage läuft die Produktion im größten Komponentenwerk der BMW Group weiterhin auf Hochtouren. Standortleiter Dr. Peter Fallböhmer und Betriebsratsvorsitzender Willibald Löw bekräftigten, dass vor diesem Hintergrund sowie mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung der aktuell qualifizierte Facharbeiter und IT-Spezialisten eingestellt werden.