Sächsische Kultusministerin besucht Berufsausbildung im Werk.

Der Arbeitskreis Schule und Sport der CDU im Sächsischen Landtag besuchte die Berufsausbildung im BMW Group Werk Leipzig, um sich einen Eindruck über das dortige Einstiegsqualifizierungsprogramm zu verschaffen, in dem 2016 auch neun Flüchtlinge aufgenommen wurden.

Mit dem Einstiegsqualifizierungsprogramm (EQ) bietet die BMW Group in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Arbeit Jugendlichen mit geringen Vermittlungschancen auf dem Arbeitsmarkt eine Ausbildungsperspektive. Elf Teilnehmer gibt es 2016 im BMW Group Werk Leipzig. Acht von ihnen sind Flüchtlinge. Der Arbeitskreis Schule und Sport der CDU im Sächsischen Landtag, dem auch die Sächsische Kultusministerin Brunhild Kurth angehört, konnten sich einen Eindruck davon verschaffen, wie das EQ-Programm im Werk umgesetzt wird und welche Chancen dadurch entstehen.

Bei einem Rundgang durch die Berufsausbildung hatten die Politikvertreter dabei die Möglichkeit, persönlich mit den EQ-Teilnehmern zu sprechen. Die fachlichen Eindrücke, die beim Besuch von Ausbildungsstätten entstehen, helfen den Politikvertretern nicht zuletzt auch dabei, weitere wichtige Rahmenbedingungen zu erkennen und auf den Weg zu bringen. Werkleiter Hans-Peter Kemser betonte dabei die Bedeutung der Berufsausbildung: „Bei der BMW Group hat die Berufsausbildung eine lange Tradition, denn sie vermittelt nicht nur fundiertes Wissen, sondern stärkt auch die Persönlichkeit unserer Auszubildenden. Auch die duale Ausbildung fördern wir stark.“

Das EQ-Programm ist seit 2005 fester Bestandteil der Berufsausbildung an allen Werksstandorten. Der einjährige Praxiseinsatz soll fachliche Grundlagen zur Vorbereitung auf die Berufsausbildung bieten.