BEREIT FÜR DIE INNOVATIONEN VON MORGEN.

Im Oktober wurde das BMW Group Leichtbauzentrum am Standort Landshut von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Produktionsvorstand Oliver Zipse feierlich eröffnet. Rund 160 Ingenieure forschen dort unter einem gemeinsamen Dach an innovativen High-Tech-Werkstoffen und maßgeschneiderten Mischbaukonzepten für die Fahrzeuge der Zukunft. Die Denkfabrik in unmittelbarer Nähe zur Produktion, in die das Unternehmen rund 20 Millionen Euro investiert hat, bündelt das vorhandene Know-how am Standort Landshut und festigt die Innovationsführerschaft der BMW Group in der Schlüsseltechnologie Leichtbau.


„Das BMW Group Leichtbauzentrum in Landshut ist ein starkes Signal für den Innovationsstandort Deutschland. Wer Innovationen als erster auf die Straße bringt, führt im globalen Wettbewerb – auch in den Zukunftstechnologien Leichtbau und Elektromobilität. Das sichert Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung für die Region, für Bayern und für Deutschland“, sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt.

Oliver Zipse, Vorstand Produktion der BMW AG, betonte: „Das BMW Group Leichtbauzentrum zeigt, wie eine moderne Entwicklungseinrichtung für die Mobilität der Zukunft beschaffen sein muss: offen, flexibel und vernetzt. Der Anspruch der Technologieführerschaft, den wir in unserer Strategie Number ONE > NEXT verankert haben, wird hier erlebbar.“

Innovativer Leichtbau macht Fahrzeuge verbrauchsärmer und gleichzeitig deutlich fahrdynamischer. Daraus ergeben sich nicht nur CO2-Einsparungen, sondern auch ein konkreter Mehrwert für die Kunden. Entsprechend groß ist die Bedeutung dieser Disziplin für die Wettbewerbsfähigkeit der Hersteller in einer sich stetig wandelnden Branche. Schon heute machen innovative Komponenten aus Landshut die BMW i Modelle und den BMW 7er zu Vorreitern in Sachen Leichtbau. Auch die Erfolgsgeschichte von CFK im Automobilbau hat hier ihren Ursprung. Die hohe Kompetenz der Landshuter Spezialisten wird regelmäßig von externen Stellen ausgezeichnet. So erhielt der Standort zuletzt zahlreiche Preise, darunter den Euro Car Body Award für die Karosserie des BMW 7er sowie die SPE Automotive Division Awards für die CFK Gelenkwelle im BMW M3 und M4 oder für Cockpits künftiger BMW Modelle.

Innovationsanspruch spiegelt sich in der Gestaltung wieder.

Das multifunktionale Gebäude wurde in nur zehn Monaten Bauzeit fertiggestellt. Es vereint Produktions-, Labor- und Büroflächen auf rund 7.600 m² in moderner, inspirierender Architektur. Der Bürotrakt greift den Projektflächen-Gedanken auf, der sich im Münchner Forschungs- und Innovationszentrum seit Jahrzehnten erfolgreich bewährt. Das bedeutet: flexibel gestaltete Arbeitsplätze, viel Raum für Kommunikation und Kreativität sowie kurze Entscheidungswege. In der täglichen Forschungsarbeit kommen darüber hinaus Anlagen und Technologien zur Anwendung, die die Chancen der Digitalisierung nutzen: beispielsweise Virtual Reality, 3D-Drucker oder die neueste Generation von CFK-Flechtern und kollaborativen Robotern.