MIT OPTIMISMUS INS JUBILÄUMSJAHR.

Niederbayerische BMW Group Werke in Dingolfing und Landshut blicken auf erfolgreiches Jahr 2015 zurück.

Dingolfing/Landshut, 28. Januar 2016. 2016 wird die BMW Group 100 Jahre – und die niederbayerischen Produktionswerke des Konzerns blicken zuversichtlich in dieses Jubiläumsjahr. Beide Werke rechnen in den kommenden Monaten weiterhin mit einer hohen Auslastung, betonten die Leiter der Standorte Dingolfing und Landshut, Josef Kerscher und Ralf Hattler, bei einem Journalistengespräch im BMW Group Werk Landshut.

Auch im vergangenen Jahr 2015 seien beide Standorte in der Erfolgsspur gefahren. Das Werk in Dingolfing habe rund 360.000 BMW Automobile der 3er, 4er, 5er, 6er und 7er Baureihe gefertigt und damit – trotz Modellwechseln und Umbaumaßnahmen – das zweitbeste Ergebnis seiner Geschichte erzielt. Im Landshuter Komponentenwerk der BMW Group lief die Produktion ebenfalls auf Hochtouren. Die hohe Nachfrage aus den Fahrzeugwerken führte dazu, dass so viele Teile für Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce gefertigt wurden wie nie zuvor. So stieg etwa das Produktionsvolumen der Leichtmetallgießerei, des größten Fertigungsbereichs am Standort, auf über fünf Millionen Gussteile – mit einem Gesamtgewicht von rund 84.000 Tonnen.

Das hohe Produktionsniveau führte nicht nur zu Zusatzschichten an beiden Standorten. Es schlug sich auch in der Entwicklung der Mitarbeiterzahlen nieder: So wurden am Standort Dingolfing – auch zum Ersatz der altersbedingten Fluktuation und zur langfristigen Kompetenzsicherung – im abgelaufenen Jahr rund 600 Menschen unbefristet neu eingestellt, am Standort Landshut rund 300 – ein Großteil davon ehemalige Zeitarbeitskräfte.

Am Standort Dingolfing arbeiten damit aktuell über 17.500 Mitarbeiter und 800 Auszubildende. Die Zahl der BMW Group Mitarbeiter im Werk Landshut stieg erstmals über die Marke von 4.000 auf rund 4.100.

2015 im Zeichen des neuen BMW 7er.

In beiden Werken stand das Jahr 2015 in technologischer Hinsicht ganz im Zeichen des neuen BMW 7er. Die Luxuslimousine hatte im Juli Produktionsstart in Dingolfing und wurde im Herbst in die Märkte weltweit eingeführt – mit äußert positiver Resonanz bei Medien, Experten und Kunden. So gewann der BMW 7er mit dem Goldenen Lenkrad nicht nur einen der bedeutendsten Automobilpreise in Deutschland, sondern für sein einzigartiges Leichtbaukonzept aus Stahl, Aluminium und Carbon auch den sogenannten Euro Car Body Award für Innovationen im Karosseriebau.

Nicht zuletzt stecken in der Luxuslimousine zahlreiche Innovationen aus dem Werk Landshut – wie etwa Karosseriebauteile aus Carbon und Aluminium, Stoßfänger aus Kunststoff, Cockpits oder Gelenkwellen. Auch sie machen das Flaggschiff der Marke BMW zum Vorreiter in Sachen Leichtbau.

„Der neue BMW 7er begeistert Kunden weltweit“, sagt Dingolfings Werkleiter Josef Kerscher. Schon 2015 habe man die Produktion schrittweise auf rund 300 BMW 7er am Tag erhöht, habe aber die Flexibilität, dies 2016 weiter zu steigern. Insgesamt rechnet auch sein Landshuter Kollege Ralf Hattler für das Jahr 2016 mit einer „weiterhin hohen Schlagzahl“.

Investitionen in Strukturen, Zukunftstechnologien und Modelle.

Mit umfassenden Investitionen in Gebäude, Anlagen und Technologien machten und machen sich beide niederbayerischen BMW Group Standorte zudem fit für die Anforderungen der Zukunft. Sowohl in Landshut als auch in Dingolfing liegen die Investitionen in den Jahren 2015 und 2016 jeweils im dreistelligen Millionen-Euro Bereich.

In Dingolfing kommt die mehrjährige große Westerweiterung und Neuausrichtung der Werksstrukturen zwar auf die Zielgerade – Erd- und Außenarbeiten sind größtenteils abgeschlossen. Gleichwohl werden mit dem weiteren Umbau der Montagehalle 50, der Fertigstellung des neuen Karosseriebaus im Westen oder der Modernisierung der Lackiererei weitere Vorbereitungen auf neue Modelle getroffen.

Zudem wächst die Werksgruppe Dingolfing durch den Bau der neuen Ersatzteillager in Wallersdorf und Bruckberg-Gündlkofen. Werkleiter Josef Kerscher: „Wir werden auch dieses Jahr die Weichen so stellen, dass der Standort Dingolfing langfristig wettbewerbsfähig bleibt. Dazu zählt, dass wir die Voraussetzungen für weiteres Wachstum schaffen, zunehmende Komplexität der Fertigung effizient beherrschen, die Chancen der Digitalisierung nutzen und bei Zukunftsthemen wie beispielsweise der Elektrifizierung weiter an der Spitze bleiben.“

In Landshut schreitet der Bau des neuen Leichtbauzentrums der BMW Group planmäßig voran. Ab Ende des Jahres werden dort rund 160 Ingenieure technologieübergreifend an innovativen Werkstoffen, Mischbaukonzepten und Produktionsverfahren für künftige Fahrzeuggenerationen forschen. „Mit dieser Denkfabrik in unmittelbarer Nähe zur Produktion wollen wir unser Know-how bündeln und die Technologieführerschaft der BMW Group im Bereich Leichtbau weiter festigen“, so Standortleiter Ralf Hattler.

Darüber hinaus werden Mitte des Jahres die Arbeiten für ein neues Versorgungszentrum im Nordosten des Werkes beginnen, das die Produktion ab 2017 hoch effizient mit Material beliefern und das Lkw-Aufkommen rund um das Werk spürbar senken soll. Auf dem bestehenden Werksgelände entstehe dann Raum für die Produktion neuer, innovativer Komponenten.

Insgesamt sehen sich die beiden niederbayerischen Werke insbesondere auch dank der engagierten und gut ausbildeten Mitarbeiter gut für die Zukunft gerüstet. Sie blicken daher mit Optimismus nicht nur in dieses, sondern auch in das darauffolgende Jahr. Denn dann steht schon das nächste Jubiläum vor der Tür: am 1. Januar 2017 jährt sich die Übernahme der Hans Glas GmbH mit ihren Standorten in Landshut und Dingolfing durch die BMW AG zum 50. Mal.

Bildunterschriften.

Bild 01: Die Karosserie des BMW 7ers zeichnet sich durch einen einzigartigen Materialmix aus Stahl, Aluminium und CFK aus.

Bild 02: Fahrzeugmontage des neuen BMW 7ers in der Dingolfinger Montagehalle 52: Das BMW Flaggschiff läuft auf einem Band mit Modellen der BMW 6er und 5er Reihe.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Bernhard Schneider

BMW Group Konzernkommunikation und Politik Kommunikation Dingolfing, Landshut
Telefon: +49 8731 76-22020
Bernhard.SB.Schneider@bmw.de

Bernd Eckstein

BMW Group Konzernkommunikation und Politik Kommunikation Landshut
Telefon: +49 871 702 3232
Bernd.Eckstein@bmw.de