BMW FEIERT DOPPEL-JUBILÄUM IN NIEDERBAYERN.

50 Jahre Werke Dingolfing und Landshut sowie 10 Millionen Fahrzeuge aus Dingolfinger Produktion – Jubiläumsfeier mit Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und BMW Group Vorstandsvorsitzendem Harald Krüger – Standorte bestens gerüstet für die Ära der Elektrifizierung und Digitalisierung – Technologie-Know-how aus Niederbayern im BMW i NEXT.

Für Harald Krüger war dies „das Ergebnis harter Arbeit und eines klaren Kurses, den Unternehmen, Belegschaft und Politik konsequent verfolgt haben“. So sind in den vergangenen 50 Jahren über zehn Milliarden Euro in die Standorte Dingolfing und Landshut geflossen. Mehr als 20.000 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen. „Seit einem halben Jahrhundert begeistert Mobilität aus Niederbayern Menschen in aller Welt. Darauf können wir gemeinsam stolz sein“, so Krüger.

Ministerpräsident Horst Seehofer sah in der Übernahme der Hans Glas GmbH durch die BMW AG eine Initialzündung für Niederbayern: „Seit 1967 wirken Bayern und BMW für diese Region zusammen wie Motor und Karosserie. Bayerische Staatsregierungen haben immer aktive Strukturpolitik gestaltet – zum Wohle der Wirtschaft, der Region und der Menschen. Das Miteinander von Staat und Wirtschaft, von Arbeit und Kapital, von Tradition und Innovation hat uns an die Spitze gebracht. BMW ist ganz vorne dabei, Niederbayern ist ganz vorne dabei. Das heißt Lebensqualität und soziale Sicherheit für unsere Kinder und Enkelkinder. In Niederbayern gedeiht Zukunft!“

Dass BMW in Niederbayern weit mehr bedeutet als nur Fahrzeugproduktion, verdeutlichten die Leiter der Werke Dingolfing und Landshut, Josef Kerscher und Ralf Hattler. Zwar laufen in Dingolfing, dem größten Produktionsstandort der BMW Group in Europa, arbeitstäglich rund 1.600 Automobile der BMW 3er, 4er, 5er, 6er und 7er Reihe vom Band. Darüber hinaus werden von Dingolfing aus jedoch auch das Produktionsnetzwerk der BMW Group mit innovativen Fahrzeugkomponenten sowie die weltweite Handelsorganisation des Unternehmens mit Original BMW und MINI Teilen und Zubehör versorgt. Der Standort Landshut wiederum beliefert alle Fahrzeug- und Motorenwerke der BMW Group weltweit mit High-Tech-Komponenten. In jedem BMW, MINI und Rolls-Royce steckt damit ein Stück Landshuter Innovationskraft.

Als Kompetenzzentren für die Zukunftstechnologien Leichtbau und Elektromobilität spielen die niederbayerischen Werke für die BMW Group eine Schlüsselrolle. So sind Dingolfing und Landshut die beiden Fertigungsstätten des Unternehmens für elektrische Antriebe. Auch die Produktion weiterer strategisch relevanter Elektrifizierungskomponenten wie etwa des Hochvoltspeichers oder der Batterien für die Hybrid-Fahrzeuge sowie das neue Leichtbauzentrum der BMW Group sind in Niederbayern angesiedelt.

Die Betriebsratsvorsitzenden der Werke Dingolfing und Landshut, Stefan Schmid und Willibald Löw, zeigten sich überzeugt, dass dies vor allem auf das besondere Know-how und die Flexibilität der Belegschaft an beiden Standorten zurückzuführen ist. So sei man dem technologischen Wandel schon immer mit Mut, Pioniergeist und dem frühzeitigen Umbau von Kompetenzen begegnet. Auf dieser Basis wolle man nun auch den Umbruch der Branche durch die fortschreitende Elektrifizierung und Digitalisierung erfolgreich gestalten.

Vorstandsvorsitzender Harald Krüger betonte, dass vor diesem Hintergrund erneut unternehmerischer Weitblick und mutige Entscheidungen gefragt seien: „In den nächsten zehn Jahren wird sich die Automobilindustrie radikal verändern, stärker als in den letzten 50 Jahren zusammen. Dafür haben wir mit unserer Strategie Number ONE > NEXT einen klaren Kurs festgelegt. Und wieder setzen wir dabei auf Niederbayern!“ Krüger kündigte an, dass das Unternehmen für den BMW i NEXT, der 2021 als technologische Speerspitze der BMW Group auf den Markt kommt, auf Technologie-Know-how aus Niederbayern zurückgreifen werde. Dingolfing werde darüber hinaus das Schlüsselwerk bei den Plänen des Unternehmens für das Modellangebot in der Ober- und Luxusklasse sein. „Gemeinsam wollen wir die BMW Group und ihre niederbayerischen Standorte in eine neue Ära führen – und den Wandel unserer Branche als Vorreiter gestalten“, so Krügers Fazit.

Zum Abschluss der Jubiläumsfeier übergaben Mitarbeiter der Standorte Dingolfing und Landshut den Schlüssel des 10millionsten in Dingolfing gefertigten BMW an Vorstandsvorsitzenden Harald Krüger. Der BMW 520d neuester Generation in der Lackierung bluestone metallic ist Teil der so genannten Händler-Erstausstattung, mit der die Vertriebspartner der BMW Group weltweit vor der offiziellen Markteinführung im Februar versorgt werden.

Nach der Feier mit geladenen Gästen wird das Jubiläum „50 Jahre BMW in Niederbayern“ in den kommenden Monaten auch für die Öffentlichkeit auf vielfältige Weise erlebbar. So öffnet Anfang Juni im Industriemuseum Dingolfing eine Sonderausstellung ihre Pforten. Alle Menschen aus der Region sind dann eingeladen, bei freiem Eintritt Geschichte, Gegenwart und Zukunft der beiden BMW Group Standorte hautnah zu erfahren. Aber auch in den Werken selbst wird so richtig gefeiert: am 28. Mai in Dingolfing bzw. am 25. Juni in Landshut steigen Jubiläumsfeste für die Mitarbeiter, ihre Angehörigen und Freunde.